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Neue Förderbekanntmachung veröffentlicht: Die EXI geht in die nächste Runde

28.05.2021

Das Bundesumweltministerium hat eine neue Förderrunde der "Exportinitiative Umwelttechnologien" (EXI) gestartet. Das Förderprogramm wird um weitere drei Jahre verlängert und unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der internationalen Marktvorbereitung. Gefördert werden Projektideen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltiger Konsum, Mobilität sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Millionen Euro. Erstmalig fördert die EXI auch Projekte zum Thema "grüne" Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, insbesondere mit Fokus auf dezentrale, netzferne Lösungen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Die deutsche GreenTech-Branche ist ein Garant für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland. Was die starken deutschen GreenTech-Unternehmen leisten, ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht auch unsere Volkswirtschaft stärker und krisenfester. Gleichzeitig nimmt der globale Wettbewerb in der GreenTech-Branche weiter zu. Auch andere haben die Chancen dieses Marktes erkannt. Deutschland muss sich dem Wettbewerb stellen und seine Spezialisierung bei Umweltinnovationen und Dienstleistungen weiter ausbauen."

Die neue Förderrichtlinie der EXI wurde in dieser Woche veröffentlicht. Bis zum 21. Juni 2021 können sich insbesondere deutsche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft - ausdrücklich auch kleine und mittlere Unternehmen -, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit ihrer GreenTech-Projektidee um eine Förderung bewerben.

Die EXI-Projekte sollen wegweisend sein hin zur Anwendung smarter GreenTech-Komponenten und innovativer Lösungen im Bereich der Umwelttechnologien "Made in Germany". Der Transfer von deutschem Know-how, Produkten und Dienstleistungen im GreenTech-Bereich kann so zur Umsetzung höherer Umweltstandards und gesetzlicher Vorgaben beitragen. Auch können Anwenderinnen und Anwender, zum Beispiel in Kläranlagen oder auf Deponien, dazu befähigt werden, Prozesse zu optimieren und so zu besseren Lebensbedingungen für die Menschen in den Zielregionen beitragen.

Bis zum 21. Juni 2021 (23:59 Uhr, MESZ) können die Projektskizzen eingereicht werden.

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