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Zweiter Monitoringbericht bestätigt Wirkung der Exportinitiative Umweltschutz
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Positive Bilanz für die Exportinitiative Umweltschutz des Bundesumweltministeriums: Der zweite Monitoringbericht bestätigt, dass sie ihre umwelt- und wirtschaftspolitischen Ziele erreicht. Gleichzeitig zeigt er, wie die Förderung künftig noch wirksamer gestaltet werden kann.
Der zweite Monitoringbericht führt die Auswertungen des ersten Monitoringberichts fort und untersucht förderstatistische Verteilungen sowie Effekte der Förderaufrufe 2022, 2023 und 2024. Die Ergebnisse bestätigen den bisherigen Kurs der Exportinitiative Umweltschutz (EXI).
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
- Wie bereits der erste Monitoringbericht zeigt auch die aktuelle Auswertung, dass die EXI sowohl ihre umwelt- als auch ihre wirtschaftspolitischen Förderziele erreicht.
- Im betrachteten Zeitraum adressiert die EXI‑Förderung effektiv deutsche Green‑ und CleanTech‑KMU, stärkt damit die heimische Wirtschaft und unterstützt die zentralen Umweltziele des BMUKN in Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft sowie grünem Wasserstoff in dezentraler Anwendung. Im Durchschnitt wurden 87 Prozent der bereitgestellten Fördermittel ausgeschöpft.
- Eine Befragung ehemaliger Zuwendungsempfangender zeigt, dass die Förderung vor allem die zukünftigen Marktchancen der Unternehmen verbessert. Außerdem fördert sie den Wissenszuwachs bei den Zuwendungsempfangenden und ihren Zielgruppen sowie die Vernetzung mit relevanten Akteuren.
- Projekte von Auslandshandelskammern (AHK) haben meist einen geringeren Förderumfang mit kleineren Projektkomponenten. Aufgrund ihrer wirtschaftspolitischen Verfasstheit und ihres Mandats können sie jedoch auf breite Netzwerke zurückgreifen, die sich positiv auf die Projektdurchführung auswirken.
Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Förderung
Der Monitoringbericht leitet daraus zwei zentrale Schlussfolgerungen ab:
- Die investive Ausrichtung des Programms sollte weiter ausgebaut werden. Green- und CleanTech-Lösungen sollten verstärkt unter realen Bedingungen erprobt werden („Proof of Technology“ und „Proof of Business“), um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen weiter zu stärken.
- Der eingeschlagene Weg, verstärkt Verbundvorhaben zu fördern, sollte fortgesetzt werden. Solche Kooperationen erhöhen die Chancen auf eine wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse.
- Der Monitoringbericht der EXI wird regelmäßig aktualisiert und darin enthaltene Daten fortgeschrieben.