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Neue Monitoringsysteme unterstützen Unternehmen beim Wassersparen

Von links nach rechts: Installation eines Zenner-Wasserzähler und BEULCO Datenlogger beim Unternehmen Mpact Plastics, installierter Engelmann-Subzähler in einem Wohngebäude des Lone Rock Estate und installierter Zenner-Hauptwasserzähler an der Versorgungsleitung des Lone Rock Estate

Im WECISA-Projekt erfassen digitale Monitoringsysteme den Wasserverbrauch der teilnehmenden Unternehmen und stellen die Daten online zur Auswertung bereit. Die Daten helfen dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und gezielte Maßnahmen für einen effizienteren Umgang mit Wasser umzusetzen.

Das EXI-Projekt WECISA der AHK Südliches Afrika hat im Rahmen der Exportinitiative Umweltschutz (EXI) einen wichtigen Meilenstein erreicht: An den Standorten der teilnehmenden Unternehmen erfassen moderne Monitoringsysteme den Wasserverbrauch. Die gesammelten Daten schaffen Transparenz und bilden die Grundlage, um Einsparpotenziale gezielt zu identifizieren.

Zum Einsatz kommen unter anderem BEULCO-Logger sowie Wasserzähler der Hersteller Engelmann und Zenner. Die Systeme übermitteln die Verbrauchsdaten kontinuierlich an digitale Plattformen. Dort lassen sich die Informationen auswerten. Projektpartner und Unternehmen erhalten so jederzeit einen aktuellen Überblick über ihre Wasserverbräuche und deren Entwicklung.

Wassereffizienz systematisch verbessern

Wasser-Monitoring-Workshop in der East London IDZ: Gerrie Brink (Aquaffection) präsentiert Mitarbeitenden die Echtzeitdaten zur Wasserüberwachung.

Neben der technischen Umsetzung unterstützt das Projekt die Unternehmen bei der Entwicklung individueller Wassereffizienz-Managementpläne. Gemeinsam analysieren die Expertinnen und Experten betriebliche Prozesse und identifizieren Maßnahmen, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten.

Der Fokus liegt derzeit auf kurzfristig umsetzbaren Verbesserungen wie etwa die Optimierung von Betriebsabläufen, die Reduzierung von Leckagen, also Löchern im System, sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für einen bewussten Umgang mit Wasser. In den kommenden Monaten tauschen sich die Teilnehmenden zudem in einem Workshop über ihre Erfahrungen aus. Ziel ist es, die bisherigen Fortschritte zu reflektieren und weitere Impulse für die Projektarbeit bis zum Abschluss Ende November zu setzen.