10 Jahre EXI: Umweltlösungen für die Welt

Schriftzug "10 Jahre EXI" auf weißer Weltkugel, dahinter bunter dynamischer Hintergrund

Wir feiern 10 Jahre EXI

Über 200 Projekte mit „GreenTech made in Germany“ in rund 100 Entwicklungs- und Schwellenländern, ein Fördervolumen von 82 Millionen Euro – das ist die bisherige Bilanz von zehn Jahren Exportinitiative Umweltschutz (EXI).

Unter dem Motto „Deutsche Umweltlösungen für die Welt“ steht das Jubiläumsjahr ganz im Zeichen des Rückblicks und des Ausblicks. Das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums präsentiert sich im Jubiläumsjahr unter anderem auf der IFAT im Mai. Ein besonderer Höhepunkt ist die EXI-Jahrestagung im September, bei der Akteurinnen und Akteure aus Projekten, Politik und Praxis zusammenkommen.

Zehn Jahre EXI – das ist ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und zurückzublicken:

Wie hat sich die EXI in den letzten 10 Jahren entwickelt? Welche Meilensteine wurden erreicht? Und wer sind die Menschen hinter den Projekten?

Im Laufe des Jubiläumsjahres erscheinen auf dieser Seite regelmäßig Einblicke, Projektgeschichten und Rückblicke, die zeigen, was die Exportinitiative Umweltschutz weltweit bewirkt hat.

Die Entwicklung der EXI

2016 – Die Geburtsstunde der EXI

Die offizielle Geburtsstunde der Exportinitiative Umweltschutz schlug am 7. März 2016 und die erste Förderrichtlinie trat in Kraft. Damit starteten die ersten internationalen Umweltprojekte und der Grundstein für über 200 Vorhaben wurde gelegt.  

blau-grünes Logo mit Schriftzug Chambers for GreenTech

Die DIHK Service GmbH (Chambers for GreenTech) ist seit dem Start Partnerin der EXI und bereitet in Zusammenarbeit mit den Auslandshandelskammern Märkte für deutsche Umwelttechnologien vor.

Logo der Exportinitiative mit blau, grün, orangener Kugel, darauf in Schrift "Umweltschutz made in Germany"
Oliver Larsen präsentiert vor einer Gruppe Besuchender
Seit 2018 ist die EXI regelmäßig auf der IFAT München, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, präsent.

2018 – Weitere Partnerschaften und erste IFAT-Präsenz

Die EXI entwickelt sich weiter: Am 16. März 2018 unterzeichneten die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine Kooperation im Rahmen der Exportinitiative Umweltschutz.

Mit diesen beiden starken Partnerinnen gewann die EXI weiter an internationaler Vernetzung. Die ersten Machbarkeitsstudien zu netzfernen grünen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien wurden bewilligt und globale Transformationsvorhaben wurden angestoßen.

Ebenfalls 2018 war die Exportinitiative erstmals auf der IFAT München, der weltweit führenden Messe für Umwelttechnologien, vertreten. Besucherinnen und Besucher konnten sich über geförderte Projekte und die Aktivitäten des Bundesumweltministeriums informieren.

 

2021 – Die EXI wird investiv

2021 wurde die Exportinitiative Umweltschutz um einen investiven Schwerpunkt erweitert. Neben Machbarkeitsstudien konnten nun auch Pilotprojekte und Showcases mit Investitionsbedarf gezielt umgesetzt werden. Damit wurde es möglich, Umwelttechnologien nicht nur konzeptionell zu entwickeln, sondern unter realen Bedingungen einsatzfähig zu testen und zu demonstrieren. Die ersten investiven Projekte starteten 2022.

Die German RETech Partnership (RETech) wird Partnerin der EXI. Sie unterstützt und stärkt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der Internationalisierung und Etablierung nachhaltiger Kreislauf- und Abfallwirtschaftskonzepte im Ausland.

 

Das ANAJO-Projekt baute in Jordanien eine Pilotanlage auf, um den Einsatz von anaeroben Behandlungsverfahren in Kläranlagen zu demonstrieren.
Die ZUG ist eine gemeinnützige Bundesgesellschaft, die als Dienstleistungsunternehmen im Auftrag verschiedener Bundesministerien arbeitet.

2022 – Neue Projektträgerin und Evaluation

Ein weiterer Meilenstein folgte 2022: Die Die ZUG gGmbH übernahm als Projektträgerin die Betreuung der Exportinitiative Umweltschutz. Als führende Projektträgerin des Bundesumweltministeriums verantwortet die ZUG rund 25 Förderprogramme und Kompetenzzentren in den Bereichen Umwelt-, Klima- und Naturschutz.

Zugleich wurden die bisherigen Aktivitäten der EXI erstmals systematisch ausgewertet. Die erste externe Evaluation bestätigte die Wirksamkeit der Initiative und lieferte wertvolle Impulse für ihre Weiterentwicklung.

 

2023 bis 2025 – Wirkung sichtbar machen

Ab 2023 stand die direkte Wirkung der Exportinitiative Umweltschutz im Mittelpunkt. Die ZUG gGmbH befragte ehemalige Zuwendungsempfangende zu ihren abgeschlossenen Projekten, um insbesondere den wirtschaftlichen Nutzen der Förderung zu erfassen. 

Das begleitende Monitoring bestätigte zudem, dass die EXI messbare Wirkungen entfaltet. Durch ihre gezielte Anbindung an die thematischen Schwerpunkte anderer Ressorts – insbesondere Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit – etablierte sich die Exportinitiative zunehmend als Schnittstellen-Förderprogramm.

Die GIZ und RETech beenden ihre Aufträge innerhalb der EXI erfolgreich.

 

zwei Männer vor Abfallsammelfahrzeug schütteln Hände
In vier ukrainischen Kommunen konnte im Rahmen der EXI ein erfolgreiches Modell für nachhaltige Abfallwirtschaft aufgebaut werden.
Gruppenfoto der Teilnehmenden mit Staatssekretär Tidow und ZUG-Geschäftsführerin Constanze Haug
2026 findet erneut eine EXI-Jahrestagung statt – mit einem Fokus auf das zehnjährige Jubiläum des Förderprogramms.

2026 – Ausblick

Die bisherigen Entwicklungen geben eine Richtung für die kommenden Jahre vor: Die EXI hat sich seit 2016 als etabliertes Förderinstrument für die internationale Erprobung deutscher Umwelttechnologien entwickelt und wird in der GreenTech-Branche kontinuierlich nachgefragt. 

Gleichzeitig wird der Mehrwert ressortübergreifender Zusammenarbeit deutlich, etwa mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. 

Auch in der Projektstruktur zeigt sich ein klarer Trend: Statt vieler kleiner, kurzfristiger Einzelprojekte entstehen zunehmend größere und längerfristige Verbundvorhaben. Dieser Ansatz wird sich mit einem stärkeren investiven Schwerpunkt und einer verbesserten wirtschaftlichen Verwertung der Ergebnisse voraussichtlich weiter verstärken. 

Perspektivisch soll die EXI zudem stärker dazu beitragen, den Übergang von öffentlich geförderten Projekten zu privater Finanzierung zu erleichtern.

 

Die EXI ist weltweit aktiv

Die EXI ist in 97 Ländern aktiv. Dabei hat sie keine Länderschwerpunkte, sondern konzentriert sich auf Länder mit Entwicklungspotenzialen im GreenTech-Bereich.

Regionale Aktivitäten der EXI