News

Kreislaufwirtschaft als Schwerpunkt auf dem Global Solutions Summit

23.08.2021

Svenja Schulze
© GIZ/Rolf Schulten

Beim diesjährigen Global Solutions Summit am 27. und 28. Mai 2021 wies Bundesumweltministerin Svenja Schulze in ihrer Rede zum Thema Klimaschutz und Biodiversität darauf hin, dass „wirtschaftlicher Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit einhergehen muss.“

Einen konkreten Beitrag dazu stellen die drei Dialogformate der Global Solutions Initiative (GSI) und der GIZ zum Thema Kreislaufwirtschaft dar: Durch die Vernetzung relevanter Stakeholder wurden hier Anwendungsbeispiele aus länder-, kontext- und institutionsspezifischer Perspektiven diskutiert. So auch durch das jordanische Umweltministerium, vertreten durch Dr. Mohammed Khashashneh, welches mit Unterstützung der GIZ und der deutschen Beratungsfirma cyclos GmbH ein System für erweiterte Produzentenverantwortung (EPR) in der jordanischen Hauptstadt Amman implementiert.

Die einzelnen Diskussionsbeiträge können über die GSI Website eingesehen werden. Und hier finden Sie einen detaillierten Artikel über das jordanische EPR-System im Global Solutions Journal.

Erweiterte Produzentenverantwortung

Erweiterte Produzentenverantwortung, englisch: Extended Producer Responsibility (EPR), beschreibt das Prinzip, mit dem Produzenten mehr Verantwortung für ihre Produkte und deren Verpackung - auch nach der Gebrauchsphase - übernehmen. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden damit Ressourcen geschont und effizienter genutzt. Abfälle sollen möglichst aufgewertet, anderweitig weitergenutzt oder bestenfalls vermieden werden.

Die Kreislaufwirtschaft erlangte nicht zuletzt durch den Beitrag des GIZ Globalvorhabens innerhalb der BMU Exportinitiative Umwelttechnologien auf dem diesjährigen Global Solutions Summit viel Aufmerksamkeit.

Global Solutions Summit

Unter dem Schwerpunkt Wiederzusammenführung („Recoupling“) von wirtschaftlichem Fortschritt mit sozialem Wohlstand und ökologischer Nachhaltigkeit versammelt der Gipfel jährlich führende Wissenschaftler*innen, Staats- und Regierungschefs der G20 sowie der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft. Dort findet ein reger Austausch über aktuelle Konzepte zur Lösung globaler Herausforderungen statt. Der Gipfel ist eine T20-assoziierte Veranstaltung. Die T20 ist eine der offiziellen G20-Engagement-Gruppen und umfasst die wichtigsten Think Tanks der G20-Länder.

Zurück zur Übersicht