AHK Ghana H2

Grüne Wasserstoffproduktion, -speicherung und -nutzung in dezentralen Energiesystemen: Kapazitätsaufbau, Markt- und Bedarfsanalyse in Ghana

Zuwendungsempfangende

Delegation of German Industry and Commerce in Ghana (AHK Ghana)

Kooperationen

  • Ghananian Ministry of Energy
  • Ghananian Energy Commission
  • Ghananian Ministry of Environment, Science and Technology
  • GIZ Ghana Office
  • West African Science Service Centre on Climate Change and Adapted Land Use (WASCAL)
  • Ghananian Standard Authority
  • GH2GH-Consortium

Laufzeit

abgeschlossen

01.07.2024 bis 31.05.2026

Themengebiete

dezentrale grüne Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien

Förderschwerpunkte

  • Capacity Building
  • Initialprojekt
  • Internationale Vernetzung
  • Länderstudie
  • Veranstaltung

Zielländer

Ghana

Die Ausgangssituation

In Ghana stehen ländliche Gebiete vor erheblichen Herausforderungen in der Stromversorgung, die sowohl wirtschaftliche als auch soziale Auswirkungen haben. Obwohl das Land Fortschritte bei der Elektrifizierung gemacht hat, bleibt der Zugang zu zuverlässiger und nachhaltiger Energie in vielen ländlichen Regionen unzureichend. Es mangelt an politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, um die notwendige Infrastruktur für grünen Wasserstoff zu schaffen und den Aufbau von Kompetenzen zu koordinieren.

Der Lösungsansatz

Das Projekt der AHK Ghana zielte darauf ab, die Produktion, Speicherung und Nutzung von grünem Wasserstoff durch dezentrale Energiesysteme, sogenannte Mini-Grid-Systeme, zu erweitern und den Zugang zu Energie in netzfernen Gebieten zu verbessern. Neben der Erstellung einer Marktstudie konzentrierte sich die Projektarbeit dabei auf die Befähigung der beteiligten Stakeholder, damit Defizite innerhalb politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen ermittelt und langfristig abgebaut werden konnten. Deutsche Expert*innen unterstützten dabei, Marktchancen zu identifizieren und Projekte effizienter zu koordinieren.

Die Ziele und Maßnahmen

Eine wichtige Maßnahme bestand darin, Aktivitäten von bereits existierenden Wasserstoffprojekten mit deutscher Finanzierung zu koordinieren. Auf diese Weise wurde Mehrfachanstrengungen vorgebeugt, eine effiziente und zielgerichtete Durchführung verschiedener Maßnahmen gewährleistet und Synergien zwischen verschiedenen Initiativen gehoben. Zudem ermittelten eine umfassende Marktstudie sowie Gespräche mit lokalen Akteur*innen Potenziale für die Produktion von grünem Wasserstoff, einschließlich aktueller Verwendungszwecke im Land.

Eine weitere wichtige Komponente des Projekts war die Bewertung der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die für den Aufbau strategischer Kapazitäten notwendig sind. Durch eine stärkere Beteiligung des Privatsektors sollte eine Zunahme der Investitionen im Wasserstoffsektor erreicht werden. Die dafür notwendige Wissensvermittlung wurde durch gezielte Schulungen für Fachleute in Regierungsbehörden bereitgestellt.

Darüber hinaus trugen Workshops, Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen dazu bei, deutschen Akteur*innen den Zugang zu Investitionsmöglichkeiten im Wasserstoffmarkt zu erleichtern. Die Maßnahmen förderten zudem den Wissensaustausch und schufen wertvolle Verbindungen innerhalb der Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

Kontakt

Flurina Graf Delegation of German Industry and Commerce in Ghana +233245381283 E-Mail