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Urkunde für Umweltmanagement des DIHK

IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder (r.) überreichte die Urkunde an DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben

IHK-Dachorganisation lässt sich nach Emas-Kriterien bewerten

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat sein neu eingeführtes Umweltmanagementsystem nach den ehrgeizigen Regeln des "Eco-Management and Audit Scheme" (Emas) validieren lassen. Mithilfe des Systems will er künftig die Umwelteffekte seines Handelns systematisch ermitteln und verbessern.

Mit der Übergabe der Emas-Urkunde durch Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der für den DIHK zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin, am 2. Dezember ist die Einführung nun offiziell abgeschlossen und der DIHK in das bundesweite Emas-Registereingetragen.

Das Emas-Umweltmanagement deckt die Tätigkeiten des DIHK – also des DIHK e. V. und seiner Tochtergesellschaften DIHK Service GmbH und DIHK DEinternational GmbH – am Standort Berlin ab und umfasst auch die Reisetätigkeiten und indirekte Wirkungen, beispielsweise über die Projekte zur Förderung von Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen.

Details finden Sie in der Umwelterklärung, die hier zum Download bereitsteht:

Der Hintergrund

Emas, das ist die Kurzbezeichnung für das "Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung", englisch "Eco-Management and Audit Scheme", das auf der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 der Europäischen Union basiert.

Unternehmen und andere Organisationen, die sich an Emas beteiligen, verpflichten sich dazu, alle einschlägigen Umweltrechtsvorschriften zu erfüllen und einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Sie veröffentlichen eine Umwelterklärung und lassen sich von einem unabhängigen Umweltgutachter überprüfen. Mit einer Emas-Registrierung werden gleichzeitig immer die Anforderungen nach ISO 14001 erfüllt. Auch nicht wirtschaftlich tätige Organisationen wie Kirchen, Schulen und öffentliche Verwaltungen können Emas einführen.