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Südafrikanische Unternehmen legen Plan für Wassereinsparungen fest

Wasser-Monitoring-Workshop in der East London IDZ: Gerrie Brink (Aquaffection) präsentiert Mitarbeitenden die Echtzeitdaten zur Wasserüberwachung.

Bei einem Workshop des EXI-Projekts WECISA in Johannesburg analysierten Unternehmen ihre Wasserverbrauchsdaten und tauschten Erfahrungen aus. Außerdem entwickelten sie konkrete Pläne für weitere Einsparungen bis zum Projektabschluss im November.

Am 28. August 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen zum WECISA Monitoring and Implementation Workshop bei der AHK Südliches Afrika in Johannesburg. Das EXI-Projekt WECISA unterstützt südafrikanische Unternehmen dabei, ihren Wasserverbrauch systematisch zu erfassen, Einsparpotenziale zu erkennen und Wassereffizienzmaßnahmen umzusetzen.

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Auswertung von Monitoringdaten. Bei der interaktiven „Water Detective Challenge“ untersuchten die Teilnehmenden die auf den Monitoringplattformen erfassten Wasserverbrauchsdaten. Gemeinsam mit den Experten Gerrie Brink von AQUAffection und Jannes Bester von BBEnergy suchten sie nach Trends, ungewöhnlichen Verbrauchsmustern und ersten Hinweisen auf Einsparpotenziale.

Dabei wurde deutlich, dass aussagekräftige Datenanalysen immer auch den betrieblichen Kontext berücksichtigen müssen. Veränderungen im Produktionsablauf oder andere betriebliche Besonderheiten können die Daten beeinflussen und müssen bei ihrer Auswertung berücksichtigt werden.

Erfahrungen teilen und Lösungen entwickeln

Im Rahmen einer „Water Efficiency Showcase“-Session präsentierten die Teilnehmenden bereits umgesetzte Maßnahmen und deren Ergebnisse. Dazu gehörten unter anderem eine bessere Transparenz über den Wasserverbrauch, Maßnahmen zur Sensibilisierung der Beschäftigten und erste nachweisbare Einsparungen.

Anschließend ging es in der „Peer Problem-Solving Clinic“ um konkrete Herausforderungen bei der Umsetzung. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen aus und entwickelten gemeinsam praxisnahe Lösungen. Im Fokus standen technische Fragen, begrenzte Budgets und Veränderungen in den Betriebsabläufen.

Ziele bis zum Projektabschluss

Zum Abschluss entwickelten die Teilnehmenden konkrete Aktionspläne, die sie bis zur Abschlusskonferenz im November 2026 umsetzen wollen. Damit bildet der Workshop einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, messbare Wassereinsparungen nachzuweisen und nachhaltige Wassermanagementstrukturen in den beteiligten Organisationen zu verankern. Der Projekterfolg zeigt sich vor allem daran, wie viel Wasser die beteiligten Organisationen tatsächlich einsparen und anhand belastbarer Daten nachweisen können. Zugleich sollen die Erfahrungen dazu beitragen, langfristig wirksame Strukturen für ein nachhaltiges Wassermanagement zu etablieren.