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Mikroplastikfilter in EXI-Projekt für asiatische Märkte weiterentwickelt

Filtermodul von Klar2O: Im EXI-Projekt MFID entwickelte das Unternehmen seine Technologie zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser für Anwendungen in Japan, Singapur und Südkorea weiter.

Im EXI-Projekt MFID hat die Klar2O GmbH ihre Technologie zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser weiterentwickelt. Mit einem modularen Filterprototyp sowie Tests in Japan, Singapur und Südkorea schuf das Unternehmen Grundlagen für den Einsatz in den Zielmärkten.

Das im Rahmen der Exportinitiative Umweltschutz (EXI) geförderte Projekt untersuchte, wie sich die Technologie an unterschiedliche Wasserqualitäten und bestehende Aufbereitungssysteme anpassen lässt. Dafür arbeitete die Klar2O GmbH aus Bruchsal an der technischen Optimierung ihrer Filter und analysierte die Anforderungen in Japan, Singapur und Südkorea. Zugleich baute das Unternehmen Kontakte zu potenziellen Anwendungspartnern in den drei Ländern auf.

Die Technologie nutzt beschichtete Siliciumdioxid-Kügelchen, deren Oberfläche Kunststoffpartikel bindet. Das Filtermedium lässt sich regenerieren und wiederverwenden. Im Projekt optimierte Klar2O die Beschichtung, die Anordnung der Filterkügelchen und die Strömungsführung. Laborprüfungen, Simulationen und Analysen realer Wasserproben lieferten Erkenntnisse für die Weiterentwicklung.

Filtertechnologie in drei Märkten erprobt

Ein zentrales Ergebnis ist ein weiterentwickelter, modularer Filterprototyp, den Klar2O im Juni 2025 zur weiteren Erprobung an das japanische Unternehmen MetaWater versendete. Weitere Testfilter kamen in Japan und beim Wassertechnikunternehmen Darco Waters in Singapur zum Einsatz. Die Tests dienten dazu, die Technologie unter unterschiedlichen Bedingungen zu untersuchen.

LG Electronics gehörte bereits vor Projektbeginn zu den potenziellen Geschäftspartnern, mit denen Klar2O in Kontakt stand. In Südkorea bereitete Klar2O gemeinsam mit LG Electronics die Prüfung der Filtertechnologie für ein bestehendes Wasserfiltersystem vor. Dafür entwickelte das Unternehmen ein Pilotkonzept sowie ein Analyse- und Testprotokoll. Testfilter und Filtermaterialien versendete es zur weiteren Untersuchung. Gespräche mit weiteren Interessenten betrafen mögliche Anwendungen in der Kosmetik und in medizinischen Wasserkreisläufen.

Lokale Anforderungen bestimmen die Entwicklung

Die Projektarbeit zeigte, dass die Wasserqualität, der erforderliche Durchfluss und die Einbindung in bestehende Anlagen die Anforderungen an die Filtertechnik bestimmen. Diese unterscheiden sich je nach Einsatzbereich und Markt. Länderanalysen und der Austausch mit lokalen Unternehmen halfen Klar2O, die jeweiligen Bedingungen zu erfassen und mögliche Anwendungen zu identifizieren.

Mit dem weiterentwickelten Prototyp und den Kontakten zu Unternehmen in Japan, Singapur und Südkorea hat das Projekt die Voraussetzungen für weitere Anwendungstests geschaffen. Vor einer kommerziellen Nutzung stehen zusätzliche Leistungsprüfungen und eine externe Zertifizierung an. Klar2O plant außerdem, die Serienproduktion vorzubereiten. Die Ergebnisse aus den Zielmärkten können dabei helfen, die Technologie an die jeweiligen Anforderungen anzupassen und ihren Einsatz in bestehenden Wasseraufbereitungssystemen weiter zu prüfen.

 

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Projekt MFID