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Staatssekretärin Rohleder eröffnete im Auftrag der EXI stattfindende Konferenz zur Kreislaufwirtschaft

Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder eröffnete die Kreislaufwirtschaftstagung in Berlin mit einem Grußwort.

Der German RETech Partnership e.V. (RETech) hat am 23. und 24. November im Auftrag der EXI eine Konferenz zur Kreislaufwirtschaft in Berlin durchgeführt. Eröffnet wurde die von rund 130 Teilnehmenden besuchte Veranstaltung von Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.

Der German RETech Partnership e.V. (RETech) hat am 23. und 24. November im Auftrag der EXI eine Konferenz zur Kreislaufwirtschaft in Berlin durchgeführt. Eröffnet wurde die von rund 130 Teilnehmenden besuchte Veranstaltung von Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.

Die Konferenz zum Thema „Die Rolle der Kreislaufwirtschaft beim Erreichen der Umwelt- und Klimaschutzziele“ wurde von RETech im Rahmen des BMUV-Förderprogramms „Exportinitiative Umweltschutz“ ausgerichtet. Rund 130 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik konnten sich in Berlin über die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft bei der Ressourceneinsparung und Umwelt- und Klimaschutz informieren – auf nationaler und internationaler Ebene.

Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder richtete ein Grußwort an die Teilnehmenden und betonte die globale Bedeutung der Kreislaufwirtschaft: "Die Nutzung von Ressourcen im Kreislauf bietet ein großes Potenzial, um Ressourcen zu sparen, Umweltauswirkungen zu reduzieren und Treibhausgasemissionen einzudämmen. Abfälle sollten noch viel häufiger als Sekundärressourcen wiederverwendet und recycelt werden. In Zukunft wird es besonders darauf ankommen, eine umfassende Kreislaufwirtschaft zu schaffen, die den gesamten Lebenszyklus von Stoffen und Produkten in den Blick nimmt. Produkte müssen bereits so hergestellt werden, dass sie länger haltbar sind und reparierbar und am Ende ihres Lebens gut wiederverwertet und recycelt werden können. Die RETech setzt dieses drängende Thema zum passenden Zeitpunkt in den Mittelpunkt der Debatte.“

Sylvi Claußnitzer, Geschäftsführerin des German RETech Partnership e. V., führte durch das zweitägige Programm.
Dr. Arne M. Ragoßnig, Vizepräsident der International Solid Waste Association, führte in den Handlungsrahmen des Klimaschutzes durch Kreislaufwirtschaft von COP 28 und Green Deal ein.

Expertinnen und Experten stellten technische und strategische Lösungsansätze vor, die beim Export von Technologien- und Know-how zur Etablierung für eine moderne Kreislaufwirtschaft entscheidend seien. Dabei wurden unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, Absatzmärkte und Finanzierungsmöglichkeiten beleuchtet. Die Konferenz widmete sich auch politischen Fragestellungen, den Potenzialen, die mit der Nutzung von Sekundärrohstoffen verbunden sind und der Finanzierung internationaler Abfallwirtschaftsprojekte.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden internationalen Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) betonte die Veranstaltung, die zentrale Rolle der Kreislaufwirtschaft für den globalen Klimaschutz. Dr. Armin Vogel, Vorstandsvorsitzender der RETech, unterstrich die bedeutende Rolle Deutschlands in der globalen Abfallwirtschaft und unterstrich die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Dr. Susanne Lottermoser, Leiterin der Abteilung Transformation – Digitalisierung, Circular Economy, Klimaanpassung des Bundesumweltministeriums, zeigte wichtige Stationen auf dem Weg zu einer nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie auf.
Dr. Andreas Jaron, Referatsleiter im Bundesumweltministerium, hob auf den Beitrag der internationalen Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz ab.
Die erste Paneldiskussion mit Dr. Arne M. Ragoßnig Dr. Susanne Lottermoser, Dr. Andreas Jaron, beschäftigte sich mit Aspekten der Kreislaufwirtschaft im politischen Kontext.

Ein Panel zu politischen Aspekten der Kreislaufwirtschaft, inklusive Beiträgen zu COP28, dem EU Green Deal und nationalen Strategien schloss die Konferenz ab. Das Event reflektierte die drängenden Herausforderungen und Chancen der Kreislaufwirtschaft, betonte die führende Rolle Deutschlands und setzte Impulse für globale Initiativen im Umwelt- und Klimaschutz. Networking-Möglichkeiten rundeten das Programm ab.

Die von RETech durchgeführte Kreislaufwirtschafts-Konferenz bot damit eine strategische Plattform für den Wissensaustausch und die Vernetzung und fokussierte sich auf eines der zentralen Handlungsfelder der Exportinitiative Umweltschutz.

Drei der strategischen Partnerorganisationen der EXI leisteten Beiträge zur diesjährigen Kreislaufwirtschafts-Konferenz, ausgerichtet wurde die gesamte Konferenz von German RETech Partnership e. V., die DIHK GmbH und die GIZ GmbH waren Teil der begleitenden Ausstellung.

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