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Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien: Projekt zu Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Kasachstan

Am 17. Mai fand im Rahmen des Projektes „Abfall- und Kreislaufwirtschaft in Kasachstan“ die vierte AG-Sitzung im Online-Format statt. Zentrales Thema dabei war die Vorstellung des Zwischenberichts der Arbeit von Fachexpertinnen und -experten. Daneben wurden offene Fragen für den erfolgreichen Abschluss der aktuellen Projektphase besprochen.

Eine Meldung der AHK Zentralasien

Am 17. Mai fand im Rahmen des Projektes "Abfall- und Kreoslaufwirtschaft in Kasachstan" die vierte AG-Sitzung im Online-Format statt. Zentrales Thema dabei war die Vorstellung des Zwischenberichts der Arbeit von Fachexpertinnen und -experten. Daneben wurden offene Fragen für den erfolgreichen Abschluss der aktuellen Projektphase besprochen.

Im Rahmen der zweiten Projektphase beschäftigen sich die deutschen und lokalen Fachexpertinnen und –experten damit, grundlegende Informationen zur Abfallwirtschaft in der Stadt Taras zu sammeln. Während der vierten AG-Sitzung wurden die Ergebnisse der morphologischen Abfallanalyse dargestellt. Diese Arbeit wurde im April mithilfe der Firma hasyl El-Taras durchgeführt. Dazu wurden aus zehn LKWs per Zufallsauswahl etwa 50 kg Frischmüll ausgewählt. Der ausgewählte Müll wurde in Fraktionen sortiert und dementsprechend gemessen.

Während der AG-Sitzung wurde den AG-Teilnehmenden der Film, der auf der Deponie aufgenommen wurde, gezeigt. Mansur Oshurbayev, Leiter der Abteilung für Staatspolitik im Bereich Abfallwirtschaft des Ministeriums für Ökologie, Geologie und natürliche Ressourcen der Republik Kasachstan, lenkte im Anschluss die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden auf die Tatsache, dass von mehr als 3.000 Deponien nur 20% den festgelegten Hygienestandards entsprechen.

Während der Diskussion bemerkten die AG-Teilnehmenden, dass die praktische Arbeit vorangekommen ist: Es wurden vorläufige Berechnungen der Kosten des Komplexes und des möglichen Verarbeitungsvolumens vorgelegt. Deutsche Expertinnen und Experten stellten teilweise ein ökologisches Konzept vor. Während der Diskussion wurden Punkte festgelegt, die durch lokale Expertinnen und Experten kontrolliert werden sollten, um das Projekt an das aktuelle Abfallverarbeitungssystem in Kasachstan anpassen zu können. Zu diesem Zweck wird ein enger Austausch zwischen deutschen und lokalen Expertinnen und Experten, dem Akimat der Stadt Taras und den AG-Mitgliedern fortgesetzt.