Wasser

Sauberes Wasser und Zugang zu sanitären Einrichtungen für alle Menschen sind Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Doch aktuell haben knapp 750 Millionen Menschen kein sauberes Wasser zur Verfügung. Rund 2,5 Milliarden Menschen müssen ohne bzw. mit unzulänglichen Sanitäreinrichtungen auskommen.

Wasser spielt eine Schlüsselrolle für die Menschheit: Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Energieumwandlung und die wirtschaftliche Entwicklung hängen von einer quantitativ und qualitativ ausreichenden Wasserversorgung ab. Diese steht jedoch in vielen Regionen der Erde auf dem Spiel.

Wasserversorgung gewährleisten

Das Zusammenwirken von Bevölkerungswachstum, steigenden Einkommen und Urbanisierung treibt den globalen Wasserbedarf nach oben. Seit 1980 ist die Wasserentnahme jährlich um ein Prozent gestiegen. Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels. Die globale Erwärmung wird sich auf die Verfügbarkeit von Wasser in vielen Regionen der Welt auswirken. Außerdem werden Extremwetterereignisse wie Hitzeperioden oder Starkregenfälle häufiger und intensiver – was wiederum Konsequenzen für die Wasserversorgung hat.

Wasserverschmutzung entgegenwirken

Das Problem der Wasserversorgung wird vielerorts durch die Verschmutzung der Wasserressourcen noch verschlimmert. Düngemittel und Pestizide belasten das Grundwasser. In den Entwicklungsländern landen bis zu 90 Prozent der Abwässer aus Haushalten und Gewerbebetrieben ungeklärt in Seen, Flüssen und dem Meer (Quelle: GreenTech made in Germany, 2018, S. 42).

Die Exportinitiative will Ihren Beitrag zur Entschärfung der Wasserkrise leisten und deutsche Unternehmen fördern, die durch innovative Ansätze den globalen Leitmarkt der nachhaltigen Wasserwirtschaft stärken. Dabei können Projekte in den Marktsegmenten Wassergewinnung und –aufbereitung, Wassernetz, Abwasserreinigung, Abwasserverfahren sowie in der Effizienzsteigerung der Wassernutzung gefördert werden.