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Konferenz: Klima- und Ressourcenschutz durch umweltverträgliche Sammlung und Verwertung biogener Abfälle

Weltweit trägt der Umgang mit Abfällen in erheblichem Maße zum globalen Klimawandel und zur Ressourcenverschwendung bei. Ungeordnete Müllablagerungen in der Natur und auf offenen Deponien tragen ebenso zur Entstehung von klimaschädlichen Gasen bei wie die Verbrennung von Abfällen in der Landschaft, aber auch in Anlagen ohne bzw. ohne geeignete Abgaserfassung und -reinigung. Das ungenutzte Potential der Abfallbestandteile, die nach entsprechender Aufbereitung als Sekundärrohstoffe oder aber als Sekundärbrennstoff genutzt und damit einen Beitrag zur Einsparung von Primärrohstoffen und fossilen Brennstoffen leisten könnten, ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Klimabilanz durch Abfälle.

Die größten klimarelevanten Auswirkungen kommen durch die Müllkippen zu Stande, wo unbehandelte Siedlungsabfälle abgelagert werden, die zu mehr als 60% aus Bioabfällen bestehen. Durch die getrennte Erfassung – zunächst auch durch die Etablierung eines einfachen Naß-Trockensammelsystems und die Behandlung bzw. Nutzung von Bioabfällen zur Energieerzeugung und auch zur Bodenverbesserung und damit verbunden eine verbesserte Nutzbarkeit der im trockenen Abfall vorhandenen Wertstoffe - wird ein deutlicher Beitrag zur Reduzierung der schädlichen Treibhausgasemissionen geleistet.

Ziel der Konferenz zum Thema „Klima- und Ressourcenschutz durch umweltverträgliche Sammlung und Verwertung biogener Abfälle“ ist der Erfahrungsaustausch, die Wissensvermittlung zu erfolgversprechenden Ansätzen zur Verringerung der Deponierung unbehandelter biogener Abfälle bzw. unbehandelter Siedlungsabfälle mit hohem biogenen Anteil, zur Nutzung der Bioabfälle für die Energieerzeugung und Bodenverbesserung und zur Verbesserung der Gewinnung von Sekundärrohstoffen durch die getrennte Erfassung von nassen Bioabfällen und trockenen Abfällen, die Vernetzung wichtiger Akteure sowie auch die Unterstützung des „Green New Deal“ als Fahrplan für eine nachhaltige EU-Wirtschaft. Referenten aus relevanten Regionen sollen unter Übernahme der Reise- und Unterbringungskosten eingeladen werden, über vorhandene Strukturen, Herausforderungen und Best Practice Ansätze zum lokalen positiven Beitrag biogener Abfälle zum Klima- und Ressourcenschutz zu berichten.

Conference "Climate and resource protection through environmentally compatible managing of biowaste"

Waste handling worldwide contributes significantly to the global climate change and to the loss of resources. Unmanaged waste disposals in nature and on open landfills, as well as the incineration of waste in the countryside and also in plants with lacking or inadequate waste gas collection and purification systems, contribute significantly to the generation and emission of climate-damaging gases. The unused potential of waste components which, after appropriate processing, could be used as secondary raw materials or as secondary fuel and thus contribute to the saving of primary raw materials and fossil fuels, is another important aspect of the climate balance of waste.

The greatest climate-relevant effects are caused by waste dumps, where untreated municipal waste, which consists of more than 60 % bio-waste, is deposited. Through the separate collection - initially also by establishing a simple wet-dry collection system and the treatment or use of biowaste for energy generation and also for soil improvement and consequently an improved usability of the recyclables present in the dry waste, a significant contribution to reduction of harmful greenhouse gas emissions would be made.

The aim of holding a conference on "Climate and resource protection through environmentally compatible Collection and recycling of biogenic waste" is the exchange of experience, the transfer of knowledge on promising approaches to reduce the landfilling of untreated biogenic waste or untreated municipal waste with a high biogenic content, to use the biowaste for energy generation and soil improvement, and to improve the extraction of secondary raw materials through the separate collection of wet bio-waste and dry waste, as well as the networking of key players and to support the "Green New Deal" as a roadmap for a sustainable EU economy. Speakers from relevant regions are to be invited to report on existing structures, challenges and best practice approaches to the local positive contribution of biogenic waste to climate and resource protection.

Projektnehmer*innen
  • German Recycling Technologies and Waste Management Partnership e.V.
Kooperation
  • DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH
  • Universität Rostock
  • GIZ
Laufzeit

01.02.2021 bis 31.01.2022

Themengebiet

Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung

Förderschwerpunkt

Initialprojekte

Zielland

weltweit