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Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

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Wer wir sind

Als Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und internationale Bildungsarbeit engagiert sich die GIZ weltweit für eine lebenswerte Zukunft. Mehr als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern, von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energie- und Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden und Sicherheit machen die GIZ zu einem vertrauensvollen Partner für die Bundesregierung, Institutionen der Europäischen Union, die Vereinten Nationen, die Privatwirtschaft und Regierungen anderer Länder. Sie kooperiert mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen und trägt so zu einem erfolgreichen Zusammenspiel von Entwicklungspolitik und weiteren Politik- und Handlungsfeldern bei.

Wofür wir uns engagieren

Das Globalvorhaben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt die „Exportinitiative Umwelttechnologien" des BMU weltweit in ausgewählten Partnerländern, indem es Umweltwissen für integrierte Umwelt- und Klimaschutztechnologien verbreitet und entsprechende Kapazitäten vor Ort aufbaut. Die GIZ erbringt dazu bedarfsorientierte, technische Beratungsleistungen und unterstützt den Einsatz innovativer Umwelt- und Ressourcenschutztechnologien durch Pilotprojekte.

Durch die Vernetzung staatlicher und privatwirtschaftlicher Akteure in den Partnerländern mit deutschen Unternehmen, Verbänden und Institutionen werden förderliche rechtliche, politische und verwaltungstechnische Rahmenbedingungen geschaffen und Märkte entwickelt, sodass auch in Deutschland vorhandenes Wissen und Technologien für eine nachhaltige Entwicklung weltweit eingesetzt werden können. Das Globalvorhaben spielt eine zentrale Rolle bei der Aufbereitung von Wissen sowie beim Erfahrungsaustausch mit den Partnerländern und speist Wissen und Erfahrungen aus diesen wieder in die Exportinitiative ein.

Mit dem Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Umweltinfrastruktur in den Partnerländern leistet das Vorhaben wichtige Beiträge zu Umwelt- und Klimaschutz und einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen.

Was wir tun

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© kartoxjm/Fotolia

Durch das Globalvorhaben unterstützt die GIZ die Exportinitiative Umwelttechnologien dabei, die Bedingungen für die Einführung innovativer Umwelttechnologien „Made in Germany“ zu verbessern.

Mit Hilfe der geförderten Maßnahmen baut die GIZ technisches und institutionelles Know-how auf und setzt Aktivitäten in den sieben Partnerländern Jordanien, Thailand, Malaysia, Indonesien, Ukraine, Indien und Ägypten sowie auf globaler Ebene um. Die Ländermaßnahmen sind in die Strategien der Zielländer eingebettet und unterstützen die Lösung zentraler Umweltprobleme, wie zum Beispiel in den Themenfeldern Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Abwasserbehandlung, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, nachhaltiger Konsum, umweltfreundliche Mobilität und Luftreinhaltung.

Auf diese Weise wird der Einsatz von Umwelt- und Klimaschutztechnologien vorbereitet und flankiert. Im Fokus stehen Wissenstransfer, Pilotprojekte, nachhaltige Geschäftsmodelle, Kompetenzaufbau, Umweltbildung und Sensibilisierung.

Jordanien
Thailand, Malaysia und Indonesien (CAP SEA)
  • Reduzierung von Einwegplastikabfällen durch Vermeidung, Aufbereitung und Wiederverwendung
  • Das Projekt verfolgt einen kombinierten Ansatz aus Beratung der Politik zur Kreislaufwirtschaft, der erweiterten Produzentenverantwortung (nur in Malaysia), Kapazitätsaufbau für die wichtigsten Akteure, lokale Pilotprojekte der Regierung und Förderung innovativer Geschäftsmodelle zur Prävention von Einwegplastik.
  • Factsheet: Südostasien: Gemeinsame Maßnahmen zu Vermeidung von Einwegplastik (PDF)
Ukraine
Indien
  • Erstellung eines „Beste-Verfügbare-Techniken-Merkblattes“, das zugeschnitten ist auf den indischen Kontext, um die Einhaltung der Umweltrichtlinien im Textilsektor zu stärken und die damit verbundene Umweltverschmutzung einzudämmen.
  • Reduzierung der Luftverschmutzung in drei indischen Städten (Surat, Pune, Nagpur) mittels Aktionsplänen für saubere Luft, die Ermittlung von Luftverschmutzungswerten, Modernisierung von Ziegelbrennereien sowie Maßnahmen in den Bereichen Transport und Abfallwirtschaft.
  • Verbesserung der Verfahren einer nachhaltigen Bioabfallwirtschaft in drei indischen Städten (Kochi, Kanpur und Port Blair) und Bundestaaten (Kerala, Uttar Pradesh und auf den Inselgruppen Andamanen- und Nikobaren) und auf nationaler Ebene.
  • Factsheet: Management organischer Abfälle in Indien (PDF)
  • Factsheet: Umweltstandards im Textilsektor (PDF)
  • Factsheet: Reduzierung von Luftverschmutzung in drei Städten Indiens (PDF)
Ägypten
  • Reduktion unkontrollierter Abfallentsorgung durch Förderung kreislaufwirtschaftlicher Strukturen und Einführung eines Systems zur erweiterten Produzentenverantwortung für Verpackungen in Tourismusgebieten, indem der fachliche Austausch der relevanten Akteure gefördert wird.
  • Pilotprojekt: Einführung eines EPR-Systems
  • Factsheet: Erweiterte Produzentenverantworung im Tourismussektor (PDF)
Global

Die Maßnahmen werden im Rahmen laufender, bilateraler Vorhaben der deutschen Technischen Zusammenarbeit durchgeführt. Das vor Ort eingesetzte Personal ist ebenso Ansprechpartner für weitere, laufende Projekte der Exportinitiative, die von Zuwendungsnehmern des BMU in diesen Ländern durchgeführt werden. Dadurch werden der regelmäßige Informations- und Erfahrungsaustausch der Projekte untereinander gefördert und Synergien für weitere Kooperationen genutzt.

Die Managementeinheit in Deutschland ist verantwortlich für die Gesamtsteuerung und das Wissensmanagement des Vorhabens, steht im engen Austausch mit dem Auftraggeber BMU und kooperiert mit Vertreterinnen und Vertretern der verfassten Wirtschaft (u. a. German Water Partnership, German ReTech Partnership, DIHK, AHK, GTAI), weiteren thematisch relevanten Vorhaben der GIZ auf globaler und regionaler Ebene sowie Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen.

Organigramm der GIZ im Globalvorhaben der Exportinitiative Umwelttechnologien

Organigramm GIZ

Organigramm zum Download

Ansprechpersonen bei der GIZ

Management
Kompetenzzentrum
Ländermodule

CAP SEA

Projektpartner*innen Ökoinstitut e.V.

Ukraine

Ägypten

Jordanien

Projektpartnerin bei cyclos GmbH

Indien

Organische Abfälle

Projektpartner Universität Rostock

Umweltstandards im Textilsektor & Reduzierung von Luftverschmutzung

Globale Module

Kooperation mit der Global Solutions Initiative

Projektpartner

Industriewasser

Projektpartner German Water Partnership e.V.

Weitere Informationen

Ihre Kontaktmöglichkeit

Markus Lücke

Deutsche Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Projektleiter
G 330 Globalvorhaben “Unterstützung der Exportinitiative Umwelttechnologien” (BMU)
Köthener Str. 2 (BK16024)
10963 Berlin
Germany

+49-(0)30-338 424 646

markus.luecke@giz.de