Informationen für Antragsteller

Grundlage für den Erhalt eines Zuschusses vom Bundesumweltministerium ist die im Bundesanzeiger veröffentlichte Förderbekanntmachung. Diese ermöglicht Ihnen eine Einschätzung, ob Ihre Förderidee im Rahmen des Programmes förderfähig ist. Wichtiger Hinweis: Die nächste Förderrunde startet voraussichtlich erst wieder in 2019.

Bei Rückfragen rund um das Förderprogramm können Sie sich gerne an den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wenden.

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin
Germany
Tel: +49 30 31 00 78-458
exportinitiative@vdivde-it.de

Auf dieser Seite informieren wir Sie über:

Was, wo und wen fördert das Bundesumweltministerium

Das Antragsverfahren

Was, wo und wen fördert das Bundesumweltministerium?

Was und wo fördert das BMU?

Mit der „Exportinitiative Umwelttechnologien“ fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) seit 2016 die Anwendung deutscher Umwelttechnologien und den Know-how-Transfer in Schwellen- und Entwicklungsländer. Globaler Umwelt- und Klimaschutz kann nur gelingen, wenn die notwendigen Infrastrukturen, die rechtlichen, politischen und administrativen Rahmenbedingungen vorhanden sind.

Ziel der Exportinitiative ist es, das in Deutschland vorhandene Know-how zu „exportieren“, um nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, Technologieanwendungen und einheitliche Umweltstandards zu befördern und letztlich geeignete Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Anwendung von „Umwelttechnologien – Made in Germany“ zu schaffen.

Dabei ist es wichtig, dass Technologien wirklich nachhaltig genutzt werden – ohne beispielsweise eine soziale Schieflage zu verursachen. Gefördert werden deshalb insbesondere Ideen, bei denen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen profitieren. Die Projekte sollen eine langfristige Wirkung entfalten und lokale Akteure ebenso wie politische Entscheider aller Ebenen einbinden. Dabei stehen insbesondere Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern im Fokus der „Exportinitiative Umwelttechnologien“. Liegt ein begründeter Unterstützungsbedarf vor, können auch Projekte in anderen Ländern gefördert werden.

Gefördert werden Projektaktivitäten z. B. in den Bereichen Capacity Building, Länder- und Machbarkeitsstudien, Maßnahmen zur internationalen Vernetzung und (kleine) Modell-und Pilotvorhaben.

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in den Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Dabei geht es um die Handlungsfelder:

  • Wasser- und Abwassermanagement,
  • Kreislaufwirtschaft sowie Abfall- und Rohstoffwirtschaft,
  • Ressourceneffizienz,
  • Abwasser- und Bodenbehandlung,
  • nachhaltiger Konsum,
  • umweltfreundliche Mobilität,
  • Luftreinhaltung.

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Wen fördert das BMU?

Das Förderprogramm soll gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, die Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums voranzubringen und die Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte zu schaffen. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-, Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche Unternehmen große Chancen, sich auf internationaler Ebene zu etablieren und weltweit Absatzmärkte zu erschließen.

Das Bundesumweltministerium unterstützt deshalb deutsche Unternehmen, zivilgesellschaftliche Akteure, wissenschaftliche Einrichtungen und Vertreter unterschiedlicher deutscher Institutionen, die auf dem Gebiet der Verbreitung von (Umwelt-) Infrastrukturen im Ausland tätig sind.

Antragsberechtigt sind deshalb Organisationen - insbesondere Vereine und Verbände - sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit einem Sitz, einer Betriebsstätte oder einer Niederlassung in Deutschland.Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, können Projektförderungen fon ihrem zusätzlichen Aufwand nur unter besonderen Voraussetzungen erhalten.

Darüber hinaus können Projekte auch von mehreren o. g. Antragsberechtigten im Verbund durchgeführt werden (Verbundprojekt). In diesen Fällen haben die Partner eines „Verbundvorhabens“ ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln und eine/n Koordinator/in als zentrale Ansprechperson für den Fördermittelgeber zu benennen. Jeder Partner erhält in diesem Fall einen eigenen Zuwendungsbescheid vom Fördermittelgeber. Einzelheiten sind dem „Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten“ zu entnehmen, das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist. Eine grundsätzliche Übereinkunft über die Aufgabenverteilung ist bereits bei der Antragstellung zu treffen.

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Das Antragsverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig: In einem ersten Schritt wird die Projektskizze eingereicht, im zweiten Schritt folgt – nach Aufforderung durch den Projektträger – ein förmlicher Förderantrag.

Projektskizze (1. Stufe)

In der ersten Verfahrensstufe sollen aussagekräftige Projektskizzen in deutscher Sprache vorbereitet und ausschließlich per Mail beim oben genannten Projektträger eingereicht werden. Projektskizzen, die auf postalischem oder anderen Kommunikationswegen eingereicht werden, finden im Auswahlverfahren keine Berücksichtigung. Weitergehende Informationen werden mit der nächsten Förderbekanntmachung veröffentlicht.

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Förderantrag (2. Stufe)

Im zweiten Schritt ist nach Aufforderung durch den Projektträger VDI/VDE-IT zur Erstellung eines (förmlichen) Förderantrages die Nutzung des elektronischen Antragsystems „easy-online“ verpflichtend.

Prinzipiell sind die Antragsformulare aus dem "easy"-Verfahren im Förderportal der Bundesregierung zu finden. Erläuterungen zu den Antragsformularen sowie geltende Nebenbestimmungen finden Sie dort ebenfalls. Daneben sind je nach Antragsteller und Abrechnung weitere Unterlagen einzureichen und wichtige Dokumente zu berücksichtigen. Unter den folgenden Links sind alle Richtlinien, Hinweise und Unterlagen hinterlegt:

Anträge auf Ausgabenbasis

Forschungseinrichtungen (i. d. R. Hochschulen), Vereine oder auch private Institute, die im Projekt auf Ausgabenbasis abrechnen, wählen im easy-online den Antrag für Zuwendungen auf Ausgabenbasis (AZA). Dabei sind folgende Richtlinien und Hinweise zu beachten:

Neben dem elektronischen Antrag sind folgende Unterlagen postalisch oder per E-Mail einzureichen:

  • Referenzangebote bzw. Erläuterungen zu den Fremdleistungen, Gegenständen kleiner sowie größer 410 €, Dienstleistungsaufträgen
  • Gesamtvorhabensbeschreibung - hierzu ein Gliederungsvorschlag (docx) als Hilfestellung (wird zu gegebenem Zeitpunkt veröffentlicht)

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Anträge auf Kostenbasis

Unternehmen, Vereine oder private Institute, die im Projekt auf Kostenbasis abrechnen, wählen im easy-online den Antrag für Zuwendungen auf Kostenbasis (AZK). Dabei sind, sofern im Einzelfall zutreffend, folgende Richtlinien und Hinweise zu beachten:

Neben dem elektronischen Antrag sind folgende Unterlagen postalisch oder per E-Mail einzureichen:

  • Referenzangebote bzw. Erläuterungen zu den Fremdleistungen, zu Materialkosten (ab Stückkosten von 500,- €) sowie den sonstigen unmittelbaren Vorhabenkosten,
  • Gesamtvorhabenbeschreibung - hierzu ein Gliederungsvorschlag (docx) als Hilfestellung (wird zu gegebenem Zeitpunkt veröffentlicht)

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